Partizipatives Veröffentlichen
Es hat viele Namen: Freier Journalismus, „partizipativer“ Journalism, Bürgerjournalismus. Gemeint ist immer dasselbe: das Grundrecht der Meinungsäußerung in Aktion. Das scheint hoch gegriffen, schließlich ist nicht jedes Facebook-Posting, das den Belag einer Pausenstulle disktutiert oder das verwackelte Foto eines Schmetterlings zeigt, automatisch ein Fall für den Menschenrechts-Gerichtshof.
Oder?
Citizen Journalism, wie ich es ab jetzt nenne, soll genau das sein: eine banale Sache, die aber eben das wichtigste Recht der Demokratie berührt – das Mitreden. Keine Eliten, keine Barrieren – jede/r darf dabei sein.
Das Citizen Journalism Projekt „Interpep“ hilft Publizist/innen, eine Plattform zu finden. Die Grundidee ist, modernes Blogging über eine Vielzahl von Kanälen zugänglich zu machen und es durch Werbung zu finanzieren. Dabei sollen Standpunkte betont werden, die in der Medienlandschaft zu kurz kommen – anders gesagt, unbeachteten Vorgängen soll ein Sichtbarkeits-Fenster eröffnet werden.
Wahrheit, Beweisbarkeit und Neutralität sind dabei die Leitideen.
Bei Themen, die bereits Gegenstand breiter öffentlicher Diskussion sind, soll vor allem versucht werden, sie aus möglichst vielen Blickwinkeln zu beleuchten. „Interpep“ will die Diskussion aufpeppen, indem es sich zwischen sämtliche Stühle setzt.
Das Projekt folgt keiner Parteilinie und zielt darauf ab, so objektiv wie möglich zu sein.
Zum Projekt gehört auch, Kultur zu unterstützen und zu verbreiten – hierfür arbeitet es mit diversen Vereinen und Organisationen zusammen.
Wenn Sie mitmachen wollen – nehmen Sie doch Kontakt auf.